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Ipales-Santuario de Nuestra Señora de las Lajas


Sehenswerte Orte und Reiseberichte - Descripciones de lugares y viajes

Ipales-Santuario de Nuestra Señora de las Lajas

Beitragvon Saphira18 » Mi 12. Mär 2014, 14:13

War schon mal jemand in Ipales bzw. kann etwas dazu sagen?

Mich würde interessieren wie viel Zeit sollte man einplanen? Gibt es dort noch etwas mehr zu sehen (Wanderung?)

Ich wollte die Tour gerne von Ecuador aus machen, Tagestour oder doch etwas länger?

Das die Grenzregion nicht 100 %ig sicher ist, ist mir bekannt und das deshalb der Grenzübergang nachts geschlossen ist ebenfalls.
Danke schon mal für ein paar Antworten
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Re: Ipales-Santuario de Nuestra Señora de las Lajas

Beitragvon Chiqui » Mi 12. Mär 2014, 14:21

Ich war noch nicht dort, kann dazu also leider nichts schreiben.
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Re: Ipales-Santuario de Nuestra Señora de las Lajas

Beitragvon Saphira18 » Mi 12. Mär 2014, 14:50

Schade :confusednew:
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Re: Ipales-Santuario de Nuestra Señora de las Lajas

Beitragvon Saphira18 » Fr 9. Okt 2015, 15:33

Ein Wunsch geht in Erfüllung

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Als ich die Reiseplanung für unsere Kolumbienreise machte, fiel mir gleich ein wunderschönes Bild von einer Kirche auf und setzte diese auch auf meine Wunschliste. Doch leider ist die Kirche Santuario de las Lajas in Ipiales so weit im Süden und fernab jeglicher touristischen Sehenswürdigkeiten, so dass wir diese von der Liste streichen mussten.

Wer allerdings Südamerika von Kolumbien nach Ecuador oder umgekehrt bereist, der sollte auf alle Fälle diesen kleinen Abstecher zur Kirche machen. Denn auch die nächst größere Stadt in Ecuador –Tulcán- hat einen Friedhof/botanischer Garten und eine schöne Umgebung.

Unsere Anreise war nicht die übliche Route über die Panamerica sondern erfolgte von Lago Agrio (Nueva Loja) nach einem Aufenthalt im Amazonasgebiet Cuyabeno.

All die Orte einschließlich die Fahrt von Lago Agrio nach Tulcán werden im Reiseführer zwar erwähnt aber immer mit dem Hinweis gefährlich da Grenzgebiet.
Es fahren 3 Nachtbusse und 2 Busse morgens und beim Ticketkauf wurde die Frage nach Gefahren nur weggelächelt. Vielleicht meinte die Dame die teilweise grottenschlechte Straße, übrigens die schlechteste, die wir in Ecuador erlebt haben. Ein Glück, dass das Frühstück nicht so reichlich war. Bedenken hätte ich deshalb bei dieser Strecke nur nach starken Regenfällen und nachts.
Deshalb war es für uns auch nicht überraschend, dass wir vor dem Befahren der Grenzstraße uns beim ecuadorianischen Grenzposten als Touristen registrieren mussten, übrigens auch Ecuadorianer, die dort nicht wohnen. Alles ging freundlich und unkompliziert.
Wir haben es nicht als unsicher empfunden!

Nach einer etwas mehr als 8 stündigen Fahrt kamen wir im Dunklen in Tulcán an. Willkommen bei den Geldwechslern! An allen Haltestellen und der Grenze man trifft sie immer und die sind manchmal eine Plage. Übrigens man kann in Kolumbiens Grenzregion auch bequem mit Dollar bezahlen.
Und uns war kalt. Ist auch kein Wunder von der Wärme und Klimaanlage im Hotel auf fast 3000 m in ein gutes Hotel mit heißem Wasser aber keine Heizung! Im Restaurant gab es auch keine Heizung. Übrigens gab es auch in Otavalo keine Heizung nirgends nur „Kühlanlagen“. Keine Ahnung warum es andersherum nicht funktioniert.

Um zur Grenze nach Kolumbien bzw. dem Grenzort Rumichaca zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten- Taxi oder einfach ein Colectivo benutzen, das an der einen Seite der Plaza abfährt sobald es vollbesetzt ist und das geht schneller als man denkt, geht es ins „Niemandsland“, wo einem die Geldwechsler und die Colectivos und Taxis nach Ipiales in Empfang nehmen.
Im grenznahen Bereich kann man sich wohl ohne Stempel im Pass bewegen. Wir befolgten dieses Mal den Anweisungen im Reiseführer um unliebsamen Überraschungen aus dem Weg zu gehen, und holten uns den Ausreisestempel in Ecuador und den Einreisestempel für Kolumbien. Beides ohne Problem, sehr schnell und freundlich. Weiter ging es ins Zentrum von Ipiales mit dem Taxi. Sammeltaxis nach Las Lajas gibt’s vom Terminal aus oder ein paar Straßenecken weiter (wie im Reiseführer beschrieben).
In Las Lajas angekommen sieht man erst mal nichts von der Kirche. Dafür ist der Ort für die großen Pilgerveranstaltungen gut mit Unterkünften, Souvenirständen usw. ausgestattet. Wir befolgten den ausgeschilderten Weg zur Kirche (ca. 15 min), die gut versteckt auch wirklich erst kurz vorher zu sehen ist.


Und wir wurden nicht enttäuscht. Der Blick auf die Kirche, die mit der Brücke in das Tal hinein gebaut ist wirklich einmalig auch wenn das Wetter uns nicht mit Sonne belohnte.
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Übersichtsplan

Nach einem ausgiebigen Rundgang suchten wir uns im Ort ein Restaurant. Nichts Besonderes, denn es war während der Woche also keine große Auswahl. So wie wir gekommen sind ging es auch wieder zurück. Es war auch kein Problem seine kolumbianischen Pesos zurückzutauschen (Kurs war uns bei dem kleinen Betrag egal)

Den späten Nachmittag verbrachten wir dann wieder in Tulcán auf dem absolut sehenswerten und liebevoll gestalteten Friedhof
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bevor wir am nächsten Tag Tulcán in Richtung Otavalo verließen.

Und hier noch was zum Nachlesen in Spanisch
http://www.ecos-online.de/viajes/el-san ... n-colombia
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Saphira18
 
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